Kindergarten Rappelkiste

Integration

Die Integrationsgruppe (Gelbe Gruppe) setzt sich aus 10 Kindern auf einem Regelkindergartenplatz und 5 Kindern auf einem Integrationsplatz zusammen. Die Integrationsplätze sind für Kinder mit heilpädagogischen Förderbedarf bestimmt, der bedingt sein kann durch geistige Behinderungen, Körperbehinderungen, Entwicklungsrückstände, Sprachauffälligkeiten, Wahrnehmungsstörungen oder Verhaltensauffälligkeiten. Die Betreuung erfolgt durch zwei Erzieherinnen und einer Kinderpflegerin.

Zur Anmeldung eines Integrationsplatzes ist nach §39 BSHG und §2 Abs. 1 SGB IX eine ausführliche Entwicklungsdiagnostik, erstellt durch eine Fachklinik und evtl. vorhandene weitere ärztliche Diagnosen nötig, um einen Antrag auf Anerkennung eines Integrationsplatzes beim Bezirk Oberbayern stellen zu können. Die Aufnahme erfolgt in Absprache mit dem Träger nach Genehmigung des Antrages.

Betreuungsmöglichkeit

Eine Betreuung ist von 7.00 bis 14.00 Uhr möglich.
Für Integrationskinder ist eine Betreuung von täglich mindestens 5 Stunden vorgesehen.
Für die gebuchte Zeit ist der reguläre Kindergartenbeitrag zu entrichten, ebenso wie das Spiel – und Haushaltsgeld.
Eine Integration in der Krippe ist möglich, wobei sich die Aufnahme nach Verfügbarkeit der Plätze, nach Gruppenkonstellation und nach Entscheidung des Trägers richtet.

Ziele

In der Gemeinschaft der Integrativen Gruppe haben alle Kinder die Möglichkeit unterschiedliche Erfahrungen zu machen. Durch das gemeinsame Spielen und Lernen erleben und erfahren die Kinder die Individualität jedes Einzelnen. Sie lernen Schwächen, Stärken, Fähigkeiten und Einschränkungen kennen, mit diesen umzugehen und ein soziales Miteinander aufzubauen.
Ausgehend von der jeweiligen Lebenssituation der Kinder wollen wir zu größtmöglicher Selbständigkeit, Gemeinschaftsfähigkeit und Eigeninitiative verhelfen. Jedes Kind soll seine körperlichen und geistigen Fähigkeiten im Rahmen seiner Möglichkeiten entwickeln können.
Oberstes Ziel unserer Arbeit ist die Förderung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes.

Individuelle Förderung

Neben der Förderung aller Kinder ist unser Ziel, Kinder mit Förderbedarf in individueller Weise zu unterstützen und bestmöglich, im Rahmen unserer Möglichkeiten, zu fördern.

Dies geschieht durch den, an die Entwicklungsdiagnostik angelehnten individuellen Förderplan, durch Beobachtungen in allen Bereichen und durch die Umsetzung der Ziele im Gruppenalltag, in Kleingruppen und in Einzelförderung.

Zusammenarbeit mit Therapeuten

Eine enge Zusammenarbeit mit beteiligten Therapeuten stellt eine wichtige Grundlage in der Förderung dar. Für die spezifische Förderung steht uns eine Logopädin mit heilpädagogischer Zusatzausbildung zu Verfügung. Neben der täglichen pädagogischen Arbeit erhält jedes Integrationskind zusätzlich eine gezielte Fördereinheit pro Woche. Weitere therapeutische Angebote können im Hause leider nicht angeboten werden. Eine Zusammenarbeit mit externen Therapeuten (über Rezept der Krankenkasse) ist aber möglich. Die Zusammenarbeit mit Therapeuten gestaltet sich in regelmäßigen Gesprächen und Weiterführung der Therapieansätze durch das Integrationsteam in der täglichen Arbeit.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Um die Förderung der Integrationskinder bestmöglich zu gestalten ist eine enge Kooperation mit den Eltern äußerst wichtig.
Bereits beim Anmeldegespräch erhalten die Eltern alle wichtigen Informationen über die Aufnahme, die pädagogische Arbeit und die therapeutische Unterstützung. Außerdem werden Informationen über Schwangerschaft, Geburt, dem bisherigen Leben des Kindes und dessen Familiensituation in Form eines Anamnesebogens erfragt.
Die Zusammenarbeit gestaltet sich weiter in Form von regelmäßigen Elterngesprächen und regelmäßigen gemeinsamen Therapeutengesprächen.